Holz

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Holz – begehrter Rohstoff.

Deutschland ist Holzland, und die internationale Nachfrage nach dem wertigen Werkstoff ist stark gestiegen. Was bedeutet das für die Möbeltischlerei STB-Design in Ramsdorf und ihre Kunden? Inhaber Stephan Becker gibt Auskunft.

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Stephan Becker und Holger Kerkhoff im Gespräch
„Dank unserer Vielseitigkeit sind wir sehr breit aufgestellt. (…) Wir sind sozusagen unser eigener Tausendfüßler.“

Stephan Becker

Vielseitiger Werkstoff

Bauholz aus Fichte und Lärche. Eiche als Parkett, Furnier oder Massivholz. Buche für Plattenware und Leimholz. Und so weiter. Wenn Stephan Becker versiert schildert, welche Hölzer wo zum Einsatz kommen, wird klar, für wie viele unterschiedliche Zwecke der Naturwerkstoff genutzt wird. Und dass Holz nicht gleich Holz ist, sondern jede Baumart andere Eigenschaften mitbringt.

In seiner Möbeltischlerei STB-Design verarbeitet Stephan Becker vor allem hochwertige, furnierte Plattenwerkstoffe und Massivholz – die Oberliga im Holzbereich. Daraus fertigt er mit seinem Team individuelle Einbauten und Möbel, für die Einrichtung von Praxen oder Geschäften, vor allem aber für Privatkunden. Eine abwechslungsreiche und befriedigende Aufgabe, wie er sagt, denn „wir dürfen Wohnträume mit entwickeln und wahrmachen. Die Freude am Ergebnis und die Wertschätzung sind hier sehr hoch.“

Qualität als Erlebnis

Die persönliche Beratung und der individuelle Entwurf sind Dreh- und Angelpunkt seines Geschäfts: „Holz ist ein sinnlicher Werkstoff, da geht es um Fühlen, Sehen, Erleben – und um die Wertigkeit, die das Endprodukt selbst, aber auch der ganze Weg zu dessen Entstehung vermittelt.“

Diese Inspiration finden seine Kunden nicht nur in der STB-Ausstellung im Ramsdorfer Betrieb: Wenn es um spezielle Projekte geht, darf Becker häufig auch Referenzen direkt bei früheren Auftraggebern zu Haus zeigen. „Für Interessenten ist das ein überzeugendes Erlebnis, und für uns ein toller Vertrauensbeweis, der zeigt, wie zufrieden die Kunden mit unserer Arbeit sind.“

Nachhaltiger Wert

Seit Becker STB-Design in 2011 gegründet hat, ist die Nachfrage nach natürlichen Materialien und individuellem Handwerk kontinuierlich gewachsen. „Die Bereitschaft, etwas mehr zu investieren, dafür aber auch eine langlebige, werthaltige Ideallösung zu bekommen, ist deutlich gestiegen“, berichtet Becker und sieht dahinter den Wunsch, das Leben nachhaltiger zu gestalten. Das ist auch sein Bestreben, aus gutem Grund: „In unserer Branche spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels ganz unmittelbar, Holz ist schließlich ein Naturprodukt.“

Deshalb hat Becker in eine CNC-Anlage investiert, die nicht nur wegen ihrer Energieeffizienz ressourcenschonend ist, sondern auch, weil ihr gesamter Korpus nicht aus Metall, sondern aus Schichtholz gefertigt ist. Mit der bestehenden Wärmepumpe sowie demnächst einer zusätzlichen Photovoltaikanlage wird der Betrieb künftig energieautark arbeiten. Und die 2020 errichtete zweite Werkhalle wird über eine effiziente Betonkerntemperierung beheizt.

„Durch die Besinnung auf Nachhaltigkeit und Werte erlebt individuelles Handwerk eine Renaissance – STB-Design hat diese Chance erkannt und ergriffen.“

Holger Kerkhoff

Stabiles Geschäftsmodell

Für die weitere Expansion sucht
Becker derzeit Mitarbeiter und Azubis. Zukunftssichere Arbeitsplätze erwarten diese, denn auch das Geschäftsmodell der Möbeltischlerei ist nachhaltig und solide: „Dank unserer Vielseitigkeit sind wir breit aufgestellt. Durch den Schwerpunkt im Privatkundenbereich entstehen keine Abhängigkeiten von wenigen, großen Auftraggebern. Wir sind sozusagen unser eigener Tausendfüßler“, sagt Becker. Anders als mancher hochspezialisierte Betrieb kann er deshalb auch Preisturbulenzen im Holzmarkt besser abfedern.

Und die sind nicht ohne: In den beiden Pandemiejahren verzeichnete Bauholz Preissprünge von 60 bis 65 Prozent, verursacht durch enorme Nachfrage aus den USA und China. Nach der Flut im Ahrtal war Leimholz knapp, weil viele Hersteller die Produktion auf OSB-
Platten für den Wiederaufbau umstellten. Und auch der Preis für Eichenholz werde wohl anziehen, mutmaßt Becker, weil ein Großteil des hier gehandelten Materials aus der Ukraine komme. Große Auswirkungen werde das für STB-Design aber nicht haben: „Mit einem guten Eichenstamm kommen wir eine ganze Zeit hin. Andere Materialien ordern wir bedarfsgerecht auf Abruf, und weil man uns als zuverlässigen Partner mit guter Zahlungsmoral kennt, bekommen wir alles, was wir brauchen.“

Werte wie Zuverlässigkeit, Vertrauen und Partnerschaft sind für Becker das Fundament seines Geschäfts, und die erwartet er auch bei der Bankbeziehung. „Die VR-Bank ist sehr vielseitig, versteht ihr Handwerk, nimmt sich Zeit für gute Beratung und entwickelt individuelle Lösungen. Genau wie wir.“

Mehr über STB-Design

Lust auf individuelle Möbel und Einbauten aus edlem Holz, handwerklich gefertigt mit Sorgfalt und Sachverstand? Lassen Sie sich inspirieren auf Stephan Beckers Website oder bei einem persönlichen Besuch!

Fahrradhandel

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Ran an die Räder.

Ob mit oder ohne Elektromotor: Radfahren boomt und der Fahrradhandel ebenso. Weshalb die Nachfrage derzeit höher ist als das Angebot, wie man trotzdem möglichst rasch an seine Wunschleeze kommt und vieles mehr verrät Peter Baumeister, der gemeinsam mit seiner Frau Mechtild und den Kindern Anja und Christian die Radwelt Coesfeld führt.

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Entdecken Sie die Radwelt Coesfeld
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Peter Baumeister und Hartwig Rotermund
Auf der Achterbahn

Frühling ist Fahrradsaison, das war schon immer so: Mit dem ersten Grün sprießt nach dem langen Winter die Lust auf Bewegung an der frischen Luft. Das ist der Zeitpunkt, sagt Peter Baumeister, den seine Branche stets mit gefüllten Lagern erwartet. Und das war auch genau der Zeitpunkt des ersten Corona-Lockdowns in 2020. Ein Schock, persönlich wie betriebswirtschaftlich. „Die E-Bike-Nachfrage hatte sich viel­versprechend entwickelt, deshalb hatten wir besonders viel geordert. Für unsere Ware gehen wir komplett in Vorleistung und nutzen auch Kredite.“

Als dann das Geschäft geschlossen bleiben musste, herrschte Unsicherheit: Was tun? Orders stornieren, Lieferungen stoppen? Oder ins Risiko gehen? „Das ist die Stelle, an der man eine Bank braucht, die unseren Markt, unser Unternehmen und unsere Vision versteht. Die VR-Bank hat mir direkt signalisiert: Keine Sorge, das kriegen wir hin.“

Also beschloss der Familienrat, die Bestellungen aufrechtzuerhalten – und machte in Windeseile alle(s) fit für den kontaktlosen Fahrradverkauf. Sohn Christian hatte in den Vorjahren alle Unternehmensprozesse grundlegend digitalisiert und bereits einen erfolgreichen Onlineshop aufgestellt, so dass die zentrale Infrastruktur einsatzfähig bereitstand. Schon nach einer Woche zeigte sich: Die Entscheidung war richtig, denn in den kommenden Monaten erlebte die Radwelt Coesfeld einen wahren Boom.

„Für unsere Ware gehen wir komplett in Vorleistung. (...) Das ist die Stelle, an der man eine Bank braucht, die unseren Markt, unser Unternehmen und unsere Vision versteht.“

Peter Baumeister

Neue Herausforderungen

Ende 2020 zeichnete sich die nächste Herausforderung ab: Die internationalen Produktions- und Lieferketten kamen ins Stocken. Die daraus entstehenden Engpässe werden den Fahrradmarkt nach Baumeisters Einschätzung auch mittelfristig noch begleiten: „Wichtige Bauteile wie Akkus, Halbleiter, aber auch Bremsscheiben und Schaltkomponenten sind seit Monaten extrem knapp, trotz voller Orderbücher können viele Hersteller nicht durchproduzieren.“ Für die Radwelt Coesfeld und ihre Kundinnen und Kunden ist das allerdings derzeit noch kein Thema.

„Wir sind mit unserer Unternehmensgröße von 1.800 Quadratmetern Verkaufsfläche, einem erfolgreichen hybriden Vertriebsmodell und unseren langjährigen, sehr stabilen Lieferantenbeziehungen ein bevorzugter Partner unserer Hersteller. Überdies haben wir eine sehr frühzeitige und langfristige Planung, so dass wir schon vor der Containerkrise neue Ware bestellt hatten“, sagt Baumeister.

„Hinter dem E-Bike-Boom steht keine kurzlebige Mode, sondern ein nachhaltiges Mobilitätskonzept – die Radwelt Coesfeld bringt es in der Region voran.“

Hartwig Rotermund

Gut bevorratet

Aktuell lagern vor Ort in der Radwelt Coesfeld und am Versandzentrum mehrere Tausend fabrikneue Räder, über die Hälfte davon elektromotorisiert. Wer etwas Offenheit und Flexibilität mitbringe, finde auch jetzt in der Radwelt Coesfeld sein Wunschrad, so Baumeister, auch wenn er rät, nicht allzu lange abzuwarten. Etwas anders sehe es für Kundinnen oder Kunden aus, die sich ein ganz bestimmtes, individuell konfiguriertes Modell ausgeguckt hätten. Doch bei ihnen handelt es sich meist um echte Fans, weiß Baumeister, die im Zweifel auch die Bereitschaft mitbringen, etliche Monate auf ihr Traummodell zu warten.

Markt im Wandel

Insgesamt hat sich der Fahrradmarkt in den letzten Jahren extrem verändert – vor allem durch E-Bikes. Schlanke Betriebskosten, hoher Fahrspaß und Komfort sowie die erstaunliche Reichweite lassen immer mehr Menschen umsatteln. Offensive Arbeitgeberleasing-Angebote, wachsendes Umwelt­bewusstsein und aktuell auch die hohen Spritpreise machen das alternative Mobilitätskonzept noch attraktiver.

All das führt dazu, dass der Umsatz je Rad deutlich gestiegen ist. Und der Markt diversifiziert sich weiter: Im Elektrobereich werden immer mehr Spezialmodelle entwickelt, vom E-Gravelbike über E-Mountainbikes bis zu zweirädrigen Lastentransportern, den auch im gewerblichen Sektor immer beliebteren E-Cargobikes. Das zieht das traditionelle Segment mit: Auch im nicht-elektrischen Bereich sind heute deutlich hochwertigere und entsprechend höherpreisige Modelle gefragt.

Mobilität neu denken

Daraus ergeben sich ganz andere Möglichkeiten, weiß Baumeister. So sind angesichts der Lieferschwierigkeiten die ersten Hersteller schon dabei, die Produktion aus Fernost zurückzuholen. Die Zweirad-Einkaufs-­Genossenschaft ZEG vergrößert ihren Standort in Saarlouis, Kalkhoff erweitert in Cloppenburg, und Gazelle hat jüngst im niederländischen Dieren die derzeit modernste Fahrradfabrik Europas eröffnet. „Das geht gerade richtig los“, sagt Baumeister. Denn es handele sich nicht um eine Mode oder einen kurzlebigen Trend, sondern um eine neue Art, Mobilität zu denken, „eine echte Wende“. Auch Familie Baumeister selbst ist längst elektrisch unterwegs – denn auf das Argument, mit Motorunterstützung sei das doch kein richtiges Radfahren mehr, hat Baumeister eine überzeugende Antwort: Medizinische Studien zeigen, dass auf dem E-Bike viel längere Strecken zurückgelegt werden. Die Kraft, die man beim Strampeln spart, geht zugunsten der Ausdauer, deshalb ist der gesundheitliche Nutzen unterm Strich oft höher. Also: ran an die Räder.

Mehr über die Radwelt

Ein Besuch in Coesfeld lohnt auf jeden Fall – ob stationär oder online. Im Shop der Radwelt können Sie das aktuelle Sortiment an Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes auch bequem vom Sofa aus erkunden. Und bestellen!