Betriebsverlagerung

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Ortswechsel.

Betriebsverlagerung nennt man es, wenn ein komplettes Unternehmen den Standort wechselt. Geschäftsführer Johannes Baier hat mit dem Lueb + Wolters Baufachzen­trum in Borken einen solchen Umzug hinter sich gebracht und die Chance genutzt, das Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Und er hatte auch ein Quäntchen Glück bei der Standortsuche …

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Neubau und Umzug im Zeitraffer
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Johannes Baier und Ralf van den Heuvel
Glück muss man haben

Rund 50.000 Quadratmeter groß ist das Grundstück an der Landwehr in Borken, auf dem das Baufachzentrum Lueb + Wolters seit 2020 seinen neuen Standort hat. Dass es gefunden wurde, verdankt Johannes Baier, Geschäftsführer des Unternehmens, dem „Glück des richtigen Zeitpunkts“. Denn eigentlich hatte er im Jahr 2012 noch gar keinen Umzug im Fokus, als ihm bei einem Termin im Amt für Liegenschaften und Stadtentwicklung der große Plan an der Wand auffiel. „Was ist das eigentlich für ein Gelände da?“, fragte Baier sein Gegenüber – und erfuhr, dass es sich um eine noch nicht vergebene Fläche im Gewerbegebiet an der Landwehr handelte.

Als Schwiegersohn der Familie Wolters war Baier 2010 als Geschäftsführer ins Unternehmen eingetreten. „Als Neuer macht man sich natürlich erstmal gründlich mit dem Unternehmen, dem Geschäftsmodell und seinen Potenzialen vertraut, schaut nach Optimierungsmöglichkeiten und macht sich an die Umsetzung. Damit war ich zu dem Zeitpunkt vollauf beschäftigt und gerade dabei, mit dem Team neue Strukturen und Wachstumsmöglichkeiten auszuarbeiten.“

Dass der frühere Standort an der Gelsenkirchener Straße nicht allzu viel Potenzial für räumliches Wachstum bot, war aber bald klar: Lueb + Wolters standen nach der letzten Erweiterung 2007 rund 25.000 Quadratmeter zur Verfügung. Damit waren alle Optionen zur Flächenerweiterung ausgeschöpft. Der benachbarte OBI-­Baumarkt schränkte die baulichen Entwicklungsmöglich­keiten zusätzlich ein.

Als Baier bei der Stadtverwaltung diese Chance vor die Füße fiel, meldete er deshalb direkt sein Interesse an – und die Stadt Borken signalisierte ihr grundsätzliches Einverständnis.

„Das ist natürlich ein Schritt, der in der Familie gut überlegt sein will“, sagt Baier, „aber Umziehen liegt bei Lueb + Wolters in der DNA.“ Mit der Verlagerung an die Landwehr erwog man schon den dritten Standortwechsel in 120 Jahren Unternehmensgeschichte.

„Was ist das eigentlich für ein Gelände da auf dem Plan an der Wand?“

Johannes Baier beim Termin im Liegenschaftsamt

Fünf Jahre Planung

Als 2017 schließlich der Kaufvertrag unterzeichnet wurde, waren schon drei Jahre intensiver Planung vorausgegangen; insgesamt arbeiteten Baier und sein Team ganze fünf Jahre an ihren Details. Schließlich wollte diese Erweiterungsmöglichkeit optimal genutzt sein – und neben einer gelungenen Warenpräsentation ging es auch um umfangreiche Lagerhaltung, Platz für den Fuhrpark, kurze Wege, ein nach­haltiges Energiekonzept und clevere Neuerungen wie die Beton2go-Tankstelle: Dort gibt es auf Knopfdruck verschiedene Betonsorten in Kleinmengen zum Abholen.

„Die Gespräche waren konstruktiv und zielführend, offen und ehrlich. Ich hatte immer das Gefühl, hier geht’s ums Möglichmachen, nicht ums Einbremsen.“

Johannes Baier

Stimmiges Gesamtkonzept

Das Unternehmen wurde immer solide und mittelständisch geführt, dennoch stresse ein solcher Sprung, verbunden mit einem Investment von 15 Millionen Euro, die eine oder andere betriebswirtschaftliche Kennzahl, sagt Baier. „Ich bin froh und dankbar, dass wir dabei nicht auf schnellstmöglichen wirtschaftlichen Maximalerfolg hinarbeiten müssen, sondern ein stimmiges Gesamtpaket schnüren konnten, das auf nachhaltig positive Entwicklung setzt. Diese Freiheit hat man nur als inhabergeführter Familienbetrieb, in einem investor­getriebenen Unternehmen wäre das sicher nicht möglich gewesen.“ Als sehr unterstützend, engagiert und „im besten Sinne mittelständisch“ hat Baier die Begleitung durch die VR-Bank empfunden: „Die Gespräche waren konstruktiv und zielführend, offen und ehrlich. Ich hatte immer das Gefühl, denen geht’s ums Möglichmachen, nicht ums Einbremsen. Und das hat dann ja auch prima geklappt.“

Kraftakt Umzug

Ende 2019 war der Neubau fertig: Jeder Bereich ist so geplant, dass er künftig nochmals um dieselbe Fläche erweitert werden kann. Zukunftssicher ist auch die Energieversorgung angelegt, der Betrieb arbeitet zu 50 Prozent energieautark.

Beim Umzug selbst bewegten die rund 140 Mitarbeitenden in sieben Tagen und zwei Schichten über 7.000 Tonnen Material. „Unser Umzugsplan war ein logistischer Kraftakt, über 100 Punkte standen auf der Liste, bis hin zu den belegten Brötchen für die Pause.“ Dass tatsächlich alles so reibungslos und perfekt geklappt habe, liege aber vor allem an seinem Team, sagt Baier: „Wir hatten frühzeitig gesagt: Leute, genießt die Weihnachtspause und sammelt Kraft. Am 6. Januar ist Eröffnung, und wir haben genau eine Woche, dann muss alles fertig sein. Während der Umzugsphase gab es keine einzige Krankmeldung, alle packten mit an, wussten genau, was zu tun ist, und wir haben es als Mannschaft gemeistert!“

„Lueb + Wolters hat als top aufgestellter Baustoffhandel eine wichtige Rolle hier vor Ort, versorgt das Handwerk wie die Baubranche und denkt so innovativ wie nachhaltig. Solche Unternehmen begleiten wir gern.“

Ralf van den Heuvel

Angekommen

Inzwischen ist Lueb + Wolters heimisch geworden an der Landwehr, und für die Erweiterungsflächen keimen schon die ersten Pläne. Bis dahin grasen dort sechs Schafe aus der Baierschen Herde – und die ganze Unternehmensfamilie freut sich erstmal über den jüngsten Erfolg: die Auszeichnung als Top-Innovator und eines der 100 erfolgreichsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands.

Mehr über Lueb + Wolters

Seit vier Generationen versorgt das Bauchfachzentrum Lueb + Wolters Handwerksbetriebe und Bauherren im Westmünsterland mit allem, was der Hausbau braucht. Am neuen Standort an der Landwehr in Borken gelingt das besser und komfortabler denn je.